Kapitel 2: Das Handlungsfeld I - Individuum
Vom Willen zum Ziel
Vorgehensweise: Zeit für Umwege
Hilfeplanung braucht die Zeit, die sie braucht. Hilfeplanung lässt sich nicht wie eine Tagesordnung abarbeiten. Es geht um wichtige Dinge. Adressaten wollen ihr Leben verändern, ihren Alltag umgestalten. „Alltag umgestalten“ heißt immer sich von etwas Bekanntem, bedingt Erfolgreichem, von etwas Erprobten zu lösen und etwas Neues zu probieren. Das verunsichert. Das hat mit Risiko, Versuch und Irrtum zu tun. Deshalb dürfen wir uns einen solchen Weg nicht linear vorstellen. Auch wenn die folgende Grafik das nahe legt. Denken wir uns einen solchen Prozess besser als sich überlappende Schlaufen, produktive Rückschritte und Sprünge. Dann passt´s.
Im Folgenden wird Ihnen der Methodenschritt zweimal vorgestellt:
- abstrakt und als Phasenmodell
- im Rahmen des Fallbeispiels „Katja“

Wenn Sie die Abbildung mit der Maus untersuchen, erhalten Sie Erläuterungen zu den Begriffen.
Auf den nächsten Seiten wird auf zwei Schritte im Phasenmodell noch näher eingegangen: "Marschrouten in SMARTEN Schritten" und "Verträge machen".
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